Whole School Approach im btg – Fachbeitrag zu BBNE erschienen

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In einem aktuellen Aufsatz wird in der bundesweiten Fachzeitschrift Bildung und Beruf erneut ein Entwicklungsvorhaben des btg dargestellt.

Erneut wird ein Entwicklungvorhaben des btg bundesweit vorgestellt: In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ‚Bildung und Beruf‘ stellen btg-Schulleiter Dr. Uwe Krakau, Julia Ziobrowski als btg-Koordinatorin des Handlungsfeldes Nachhaltigkeit und Lisa Brück, im btg u.a. zuständig für Unterrichtsentwicklung, die schulische Einbettung, die didaktische Konzeption und die praktische Gestaltung eines Simulationsspiels zur beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) im Rahmen eines internationalen Entwicklungsprojekt vor.

Im Rahmen des durch die Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum koordinierten internationalen Projekts TESTEd (= Towards a European Syllabus in Teacher Education. Facing future challenges together. 2022–2025) wurde im btg dieses Lehr-/Lernarrangement zur Förderung nachhaltigkeitsbezogener Handlungskompetenzen entwickelt.

Whole School Approach im btg

BBNE ist im btg dabei kein additives Einzelprojekt, sondern im Sinne eines Whole School Approach‘ ein durchgängiges Leit- und Unterrichtsprinzip, das Unterricht, Organisationskultur, (zukünftige) Gebäudegestaltung und Netzwerke miteinander verschränkt.

Aus Sicht von QUA-LiS NRW (= Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule): „Nachhaltige Schulentwicklung braucht mehr als gute Ideen – sie braucht Struktur, Beteiligung und ein gemeinsames Ziel. Der Whole School Approach macht Nachhaltigkeit zum Leitprinzip der gesamten Schule: von der Unterrichtsgestaltung über die Schulorganisation bis zur Zusammenarbeit mit externen Partnerinnen und Partnern. So wird BBNE zur tragenden Säule einer zukunftsfähigen Schule – partizipativ, strategisch und wirksam.

Anders als punktuelle Projekte integriert der Whole School Approach Nachhaltigkeit in alle Bereiche der Schule: in Unterricht und Lernsettings, in die Schulorganisation, in die Schulkultur, in die Gestaltung von Gebäude und Campus sowie in die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern. Dies fördert nicht nur eine stärkere Identifikation aller Beteiligten mit der Schule, sondern unterstützt auch dabei die Organisationseinheit Schule zu strukturieren.“

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Erprobung im btg

Komplexität als Chance: Echte Zielkonflikte (Ökonomie vs. Ökologie) fördern das systemische Denken und die Urteilskompetenz weit besser als starre Aufgabenformate.

Vorwissen sichern: Struktur und Arbeitsweise institutioneller – hier ministerieller – Abläufe sollten vorab kurz beleuchtet werden, um reibungslose Verhandlungen zu garantieren.

Hohe Selbstwirksamkeit: Knapp drei Viertel der beteiligten Schülerinnen und Schüler erlebten eine hohe Selbstwirksamkeit und befürworten den Einsatz solcher Formate auch in anderen Fächern.

Beitrag als Open Content

Der Beitrag steht als Open Content, Seiten 14-22 sehr gern zur Verfügung.

Viel Vergnügen bei der Lektüre...

 

Grafik: QUA-LiS NRW